Ein schönes Lächeln in nur einer Sitzung mit CEREC Smile-Design

 

Die CEREC-Methode (Chairside Economical Restoration of Esthetic Ceramics) wurde bereits in den 80er Jahren von Forschern der Universität Zürich entwickelt. Die damalige Grundidee war, dem Patienten mit einem computergestützten Verfahren in nur einer Sitzung, abdruckfrei und ohne Beteiligung eines externen Zahntechnikers, hochästhetische und langlebige Vollkeramik-Restaurationen zu ermöglichen. Wurde früher noch die Präzision der Inlays und Kronen von den Zahntechnikern belächelt, so ist die Technik von der Siemens-Tochter SIRONA zur Perfektion weiterentwickelt worden. CEREC-Scanner und Schleifeinheiten stehen mittlerweile auch in gewerblichen zahntechnischen Meisterlaboren und erleichtern den Technikern die Arbeit.

Dies war aber nie im Sinne des Erfinders. Die Vorteile von CEREC kommen vor allem durch die Chairside-Anwendung zum Tragen, das heißt, die Therapie der Zähne in nur einer Sitzung. Durch das Scannen des präparierten Zahnes im Mund fallen Verzerrungen durch Abdrücke und Gipsmodelle weg. Die Krone oder das Inlay passen meist präziser als ein laborgefertigtes vom Zahntechniker. Forscher haben zudem herausgefunden, dass die Langlebigkeit der Keramik-Inlays nicht nur vom monolithischen Material, sondern vor allem vom optimalen Klebeverbund zum Zahn abhängt. Dieser ist deutlich besser, wenn kurz nach der Präparation verklebt wird und nicht erst nach sieben bis zehn Tagen, nachdem in der Regel die fertige Restauration vom Zahntechniker geliefert wird. Zudem fällt eine oft lästige provisorische Versorgung des Zahnes weg.

Die neueste CEREC-Version mit der OMNICAM-Aufnahmeeinheit ist wiederum revolutionär. Mussten mit dem Vorgänger-System noch die Zähne mit einem feinen Titandioxid-Puder versehen werden, damit die Kamera die Zähne erfassen konnte, ist man jetzt in der Lage den kompletten Zahnbogen puderfrei zu scannen. Dies ist vor allem bei der Therapie mehrerer Zähne von Vorteil. Mit der „Smile-Design“-Funktion können vorher angefertigte Patienten-Portraits importiert und kosmetische Frontzahn-Korrekturen am Computer-Bildschirm simuliert werden.

Fazit: Mit der neuen Ominicam-Technik und den hochästhetischen Lithium-Disilikat-Keramiken lässt sich in nur einer Sitzung ein umwerfendes Lächeln generieren.

(c) JPB

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